Das Hauptaugenmerk unserer Arbeit lag schon seit jeher in der Verhaltensforschung. Dieses Gebiet wurde bislang teils stiefmütterlich – teils aber auch sehr dilettantisch bearbeitet.
Die Tatsache, das Wölfe in freier Natur nur sehr schwer über längere Zeiträume zu beobachten sind, sorgte dafür, dass man das Verhalten von Wölfen fast ausschiesslich in Gefangenschaft studierte. Die Art und Weise, wie Wölfe aber in Gefangenschaft gehalten wurden und werden, desozialisiert diese Tiere immens. Sämtliche bekannte Verhaltensforscher gingen in der Haltung der Tiere zu weit und „domestizierten“ mehr, als der Forschung und den Tieren guttat.
Der „domestizierte“ Wolf aber, zeigt seine natürlichen Verhaltensweisen nur sehr bruchstückhaft, weshalb es völlig widersinnig ist, diese Tiere so überhaupt zu studieren.
Vergleichbar ist dies mit der Erforschung von Patienten der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Anstalt. Die gewonnenen Erkenntnisse taugen wohl kaum für eine Übertragung auf die gesamte Menschheit.
Die Wölfe im Lobo Park werden zwar zumeist mit der Flasche aufgezogen, um ihnen die angeborene Scheu vor Menschen zu nehmen. Jedoch mischen wir uns niemals in ihre natürlichen Verhaltensweisen ein. Die Gehege sind sehr grosszügig gehalten (2,5 – 3,5 ha) weshalb genügend Privatsphäre gewährleistet wird. Die Tiere zeigen keinerlei Stressverhalten und kein menschliches Wesen übt verfälschenden Einfluss oder Dominanz auf die Tiere aus.
Das ermöglicht uns seit Jahren hochinteressante Einblicke und Erkenntnisse über das echte Sozialverhalten dieser wunderbaren Tiere.
Vor allem hierdurch sind wir auch der einzige private Wildpark, der im internationalen Naturführer „DESTINATION WILDLIFE“ von Pamela K. Brodowsky in Zusammenarbeit mit der „NATIONAL WILDLIFE FEDERATION“ Erwähnung findet.
Seit einigen Jahren ermöglichen wir Wissenschaftlern, wie Biologen, Zoologen und Verhaltensforschern, ihre Forschungsarbeiten in unserem Park zu optimieren.





